Die beste Alternative zu HeyJobs hängt davon ab, was Sie an HeyJobs stört. Sprad Social Recruiting passt, wenn Ihnen ein eigener Talent Pool und ein offenes Budget wichtig sind: Abgerechnet wird das Werbebudget plus 10 %, ab 1.000 €, und jeder Bewerber bleibt in Ihrem Pool. TalentBait und Wonderkind sind die engsten Modell-Nachbarn, Workwise bezahlen Sie nur bei Erfolg, Social Natives und Talentsconnect sind Agentur- bzw. Hybridmodelle, StepStone ist die klassische Jobbörse (Stand 03.10.2026).
Nach welchen Kriterien wir die Anbieter ausgewählt haben
HeyJobs verkauft betreute Pakete für Stellenanzeigen auf vielen Kanälen: HIRE ab 400 € je Stelle und Monat bei 1.200 € Mindestbudget, REACH unter 150 € je Stelle ab 10 Stellen. Kritik von Arbeitgebern betrifft vor allem die Bewerbungsqualität, die fehlende Kanalwahl und den Pool, der der Plattform gehört (Stand 30.09.2026, siehe unseren Beitrag zu den Erfahrungen von Arbeitgebern). Deshalb vergleichen wir nach fünf Kriterien:
- Preismodell: Pauschale, Budget plus Aufschlag, Provision oder individuell.
- Transparenz: Ist öffentlich, was vom Geld in Werbung fließt?
- Vorqualifizierung: Werden Bewerber geprüft, bevor Ihr Team Zeit investiert?
- Eigentum an Bewerbern: Bleiben die Kontakte bei Ihnen?
- Zielgruppe: Eignet sich der Anbieter für gewerbliche Rollen wie Pflege, Handwerk und Logistik?
Die 8 HeyJobs Alternativen im Vergleich
| Anbieter | Modell | Preis (Stand 09/2026) | Branchen | Sitz |
|---|---|---|---|---|
| 1. Sprad Social Recruiting | Instagram- und Facebook-Anzeigen, Talent Agent, eigener Talent Pool | Werbebudget plus 10 %, ab 1.000 € Budget | Pflege, Handwerk, Logistik und weitere gewerbliche Rollen | DACH |
| 2. TalentBait | Plattform, eine Stelle auf bis zu 15 Kanälen | ab 700 € je Kampagne, 30 Tage | Pflege, Handwerk, Logistik, Handel, Produktion | Hamburg |
| 3. Wonderkind | Social Ads mit KI-Agents, Übergabe ins ATS | Kampagne ab 1.000 € je Monat (Angabe eines deutschen Resellers), Medienkosten nicht transparent | branchenübergreifend | Niederlande |
| 4. Workwise | Plattform mit Erfolgsmodell | 14 / 18 / 22 % vom Bruttojahresgehalt | branchenübergreifend | Deutschland |
| 5. Social Natives | Agentur, Social Recruiting für den Mittelstand | 5.000 € fix je Position | Industrie, Handwerk, Pflege | Deutschland |
| 6. Talentsconnect | Hybrid aus Plattform und KI-Agents | nicht veröffentlicht | Pflege, Handwerk, Logistik, Gastro | DACH |
| 7. FachkräfteRecruiting | Agentur (dot·gruppe), Zahlung je qualifizierter Bewerbung | pay-per-qualified-Lead, Preis nicht veröffentlicht | Handwerk, Bau, Pflege, Service | Berlin |
| 8. StepStone | Jobbörse mit Direktsuche | 199 bis 2.499 € je Anzeige | branchenübergreifend | Deutschland |

1. Sprad Social Recruiting: eigener Talent Pool und offenes Budget
Sprad steht auf Platz 1, weil es die zwei häufigsten Kritikpunkte an Paketmodellen direkt adressiert. Erstens gehört der Pool Ihnen: Jede Bewerbung landet im eigenen Talent Pool, die zweite Stelle kostet keine neue Reichweite. Zweitens ist das Budget offen: Sie zahlen das Werbebudget plus 10 %, ab 1.000 €, verteilbar auf mehrere Stellen. Ein KI-Talent-Agent qualifiziert jede Bewerbung per WhatsApp, Telefon oder Web vor, damit Ihr Team nicht jeden Lebenslauf selbst sichten muss. Grenzen: Heute laufen Instagram und Facebook, Google und TikTok folgen, und Budget-Empfehlungen sind Richtwerte, keine Bewerbergarantie. Mehr unter Sprad Social Recruiting.
2. TalentBait: die engste Alternative im Heimatmarkt
TalentBait aus Hamburg verteilt eine Stelle auf bis zu 15 Kanäle und wertet je Kanal aus, woher Bewerbungen kommen. Der Einstieg ist mit 700 € für 30 Tage ohne Abo transparent. Nicht ausgewiesen ist, wie viel des Preises in Werbung fließt, und die Kontakte liegen in der Plattform. Eine solide Wahl für einzelne Kampagnen mit klarem Zeitfenster.
3. Wonderkind: Social Ads mit KI-Agents
Wonderkind aus den Niederlanden schaltet Anzeigen auf Meta, TikTok und Snapchat und nutzt KI-Agents, die Bewerber anziehen, vorqualifizieren und ins ATS übergeben. Das Modell ähnelt Sprad am stärksten, die Medienkosten sind aber nicht transparent. Die Preisangabe stammt von einem deutschen Reseller, auf der Anbieterseite steht sie nicht.
4. Workwise: zahlen nur bei Erfolg
Workwise rechnet erfolgsbasiert ab: 14, 18 oder 22 % vom Bruttojahresgehalt der Einstellung. Das nimmt das Risiko aus der Werbung, wird bei gut bezahlten Stellen aber schnell teurer als ein Werbebudget. Ein Pool, der Ihnen gehört, ist nicht Teil des Modells.
5. Social Natives: Agentur mit festem Preis je Position
Social Natives betreut Kampagnen für den Industrie-Mittelstand und nennt 5.000 € fix je Position, weitere Positionen aus dem Pool 3.000 €. Sie bekommen Beratung und Anzeigengestaltung, zahlen dafür aber deutlich mehr als bei einem Plattformmodell, und Bewerberkontakte bleiben bei der Agentur.
6. Talentsconnect: Plattform mit KI-Agents
Talentsconnect kombiniert eine Plattform mit KI-Agents unter dem Label „Human × Agent × System“. Die Preise sind nicht veröffentlicht, ein Vergleich ist deshalb nur über ein Angebot möglich.
7. FachkräfteRecruiting: Agentur mit Zahlung je qualifizierter Bewerbung
FachkräfteRecruiting ist die Social-Recruiting-Einheit der dot·gruppe aus Berlin und wirbt mit einem klaren Versprechen: Sie zahlen nur für qualifizierte Bewerbungen. Das senkt das Risiko, die Preise sind aber nicht veröffentlicht, und die Bewerber landen in den Systemen der Agentur. Passend für Handwerk, Bau und Pflege, wenn Sie die Kampagne komplett abgeben wollen.
8. StepStone: die klassische Jobbörse
StepStone ist keine Social-Media-Lösung, aber der übliche Vergleichspunkt: eine Einzelanzeige mit klarem Preis. Sie erreicht vor allem aktiv Suchende, passive gewerbliche Fachkräfte öffnen selten eine Jobbörse. Preise und Alternativen erklären wir unter StepStone Kosten und StepStone Alternativen.
Entscheidungshilfe: Welche Alternative passt zu Ihnen?
| Ihre Situation | Passende Wahl |
|---|---|
| Sie suchen laufend gewerbliche Fachkräfte und wollen einen eigenen Pool aufbauen | Sprad Social Recruiting |
| Sie brauchen eine einzelne Kampagne in 30 Tagen | TalentBait |
| Sie wollen nur bei einer Einstellung zahlen | Workwise |
| Sie wollen alles an eine Agentur abgeben | Social Natives, FachkräfteRecruiting |
| Sie brauchen eine klassische Einzelanzeige | StepStone |
Für Leser außerhalb der DACH-Region: HeyJobs ist ein deutschsprachiges Angebot. In den USA ist Boostpoint (Facebook- und Instagram-Anzeigen, ab 750 $ je Monat und Jobkategorie) ein Vergleichspunkt, in Großbritannien Candidates Attraction (ab £347 je 7-Tage-Kampagne).
Fazit
Die meisten Anbieter vermieten Ihnen Reichweite oder verkaufen Ihnen Ergebnisse. Sprad baut mit jeder Anzeige einen eigenen Pool auf. Welcher Weg sich lohnt, entscheidet die Zahl Ihrer Stellen: Für eine einzelne dringende Vakanz kann ein Paket genügen, für laufenden Bedarf zahlt sich ein Pool aus, der Ihnen bleibt. Mehr zu Kosten unter Preise.
FAQ
Was ist die beste Alternative zu HeyJobs?
Für gewerbliche Rollen mit laufendem Bedarf ist es Sprad Social Recruiting, weil Bewerber im eigenen Pool bleiben und das Budget offen ist. Für eine einzelne Kampagne ist TalentBait eine Option.
Gibt es eine günstigere Alternative zu HeyJobs?
Das hängt von der Zahl der Stellen ab. HeyJobs HIRE beginnt bei 1.200 € Mindestbudget je Stelle. Sprad beginnt bei 1.000 € Werbebudget plus 10 %, aufteilbar auf mehrere Stellen. Vergleichen Sie immer, was im Preis enthalten ist.
Gibt es Anbieter ohne Fixpreis?
Ja. Workwise rechnet erfolgsbasiert ab, Sprad nach Werbebudget plus 10 %.
Welche Alternative nutzt WhatsApp zur Vorqualifizierung?
Sprad (WhatsApp, Telefon, Web). HeyJobs bietet mit HeyMadita seit August 2026 ein KI-Interview als Zusatzmodul.
Lohnt sich ein Wechsel mitten in einer Laufzeit?
Prüfen Sie die Vertragslaufzeit. HeyJobs empfiehlt drei Monate, eine verbindliche Mindestlaufzeit ist nicht veröffentlicht.
Wie lässt sich HeyJobs ersetzen, ohne Bewerber zu verlieren?
Exportieren Sie die Bewerbungen Ihrer laufenden Stellen und nehmen Sie sie in einen eigenen Pool oder Ihr ATS auf. Der HeyJobs Pool selbst bleibt bei HeyJobs.
- HeyJobs Preise 2026: Pakete, Mindestbudget und echte Kosten
- Performance Recruiting: Definition, Kosten, Anbieter
- Stellenanzeigen auf Instagram schalten: so funktioniert Recruiting über Instagram
- Bewerbung per WhatsApp anbieten: so klappt es für Arbeitgeber (inkl. DSGVO)
- Der komplette Social-Recruiting-Leitfaden








