Loxo kostet laut eigener Preisseite ab 149 US-Dollar pro Recruiter und Monat im Core-Plan, im Professional-Plan 199 US-Dollar — beide ausschließlich bei jährlicher Abrechnung, ein Monatspreis ist nirgends veröffentlicht. Stand: September 2026.
Enterprise gibt es nur auf Anfrage. Die Zahl liegt nah an Spott oder Recruiterflow, aber die verpflichtende Jahresbindung und der fehlende öffentliche Testzeitraum verändern die echten Kosten eines Testlaufs.
Für die Budgetentscheidung zählt nicht nur, welche Funktionen in welcher Stufe liegen. Entscheidend ist auch, ob jeder Recruiter die gebündelte Datenbank häufig genug nutzt, um eine feste jährliche Platzgebühr zu rechtfertigen.
Die Pläne von Loxo im Überblick
Loxo verkauft drei Stufen, jeweils pro Recruiter-Platz — und veröffentlicht anders als die meisten Wettbewerber gar keinen Monatspreis.
| Plan | Preis (jährlich, pro Platz) | Was enthalten ist |
|---|---|---|
| Core | 149 $/Monat | ATS/CRM, Loxo Source (Suche über eine proprietäre Datenbank mit 1,2 Mrd. Profilen), Chrome-Erweiterung, E-Mail-Integration, sich selbst aktualisierende Kandidaten-Datensätze |
| Professional | 199 $/Monat | Alles aus Core, plus KI-Suche (Talent Graph) und erweitertes Matching |
| Enterprise | Individuelles Angebot | Alles aus Professional, plus dedizierter Support und individuelle Workflows |
Loxo nennt weder eine Mindestplatzzahl noch eine kostenlose Testphase zum Selbst-Registrieren. Der einzige dokumentierte Weg hinein führt über eine Demo oder ein Angebot — was es schwer macht, das Produkt vor einer Jahresbindung an einer echten Auslastung zu testen.
Was der Plan-Preis nicht abdeckt
- Jährliche Abrechnung ist keine Option, sondern Pflicht. Jede veröffentlichte Zahl auf der Loxo-Seite ist eine Jahresbindung — es gibt keinen Monatspreis als Rückfalloption, wenn eine Agentur das Produkt erst ein Quartal testen möchte.
- Die KI-Suche kostet einen Sprung von 50 $ pro Platz. Das semantische Matching (Talent Graph), das Loxo stark bewirbt, steckt komplett im Professional-Plan. Eine Agentur, die es auch nur für einen Recruiter will, zahlt den Aufpreis von 50 $ im Monat über alle Plätze — Loxo verkauft die KI-Suche als Plan-Stufe, nicht als Zusatzoption.
- Enterprise-Funktionen gibt es nur auf Anfrage. Dedizierter Support und individuelle Workflows tragen nirgends eine Zahl — der Preis entsteht im Verkaufsgespräch, wie bei den meisten Legacy-ATS-Anbietern, sobald ein Deal groß genug wird.
- Bekannte Zuverlässigkeitskosten. Rezensent:innen auf G2 und Capterra nennen 2026 übereinstimmend „Ausfälle bei der E-Mail-Automatisierung" und Zustellprobleme — ein Kostenpunkt, der nicht auf dem Preiszettel steht, sich aber in verpassten Follow-ups bemerkbar macht, wenn eine Agentur sich auf Loxos eingebaute Sequenzen verlässt.
Was 5 und 15 Recruiter wirklich zahlen
Ein Team mit 5 Recruitern, auf Core
Fünf Recruiter im Core-Plan kommen auf 745 $/Monat bzw. 8.940 $/Jahr (rund 8.225 € nach Loxos eigenem Umrechnungskurs).
Will das Team die KI-Suche und wechselt auf Professional, sind es 5 × 199 $ = 995 $/Monat bzw. 11.940 $/Jahr (rund 10.985 €) — ein Sprung von etwa 3.000 $ im Jahr, nur um das semantische Matching für das ganze Team freizuschalten, selbst wenn es nur ein oder zwei Recruiter regelmäßig nutzen.
Ein Team mit 15 Recruitern, auf Core
Die Rechnung skaliert linear: 15 × 149 $ = 2.235 $/Monat bzw. 26.820 $/Jahr (rund 24.675 €) im Core-Plan.
Im Professional-Plan sind es 15 × 199 $ = 2.985 $/Monat bzw. 35.820 $/Jahr (rund 32.955 €).
Darin fehlen die Enterprise-Extras, die Loxo erst nach einem Verkaufsgespräch bepreist — ein 15-Platz-Team mit Bedarf an individuellen Workflows kann die echte Zahl also gar nicht im Voraus einplanen.
Lohnt sich Loxo?
Für eine Agentur mit viel Outbound-Sourcing, die eine gebündelte Datenbank statt LinkedIn Recruiter plus separatem Enrichment-Tool will, geht Loxos Argument auf: Die 1,2-Milliarden-Profile-Datenbank Loxo Source ist ein echter, eingebauter Wert, den die meisten ATS/CRM-Wettbewerber nicht nativ mitbringen. Genau deshalb nennen G2-Rezensent:innen „spart Jobboard-Budget durch eigenes Sourcing-Tool" als einen der Top-Vorteile — die Suche ersetzt ein separates Abo.
Schwerer zu rechtfertigen ist der Preis dort, wo die Feature-Tiefe nicht mithält. Dieselben Rezensent:innen, die die gebündelte Datenbank loben, nennen Loxo auch „teuer bei enttäuschenden Features" und beschreiben die mobile App als „terrible" — für ein Tool, das oberhalb der meisten ATS/CRM-Wettbewerber liegt, ist das ein relevantes Signal für ein Team, das genauso oft vom Handy wie vom Desktop aus arbeitet. Die vollständige Übersicht dazu: Loxo Erfahrungen.
Günstigere Wege zum selben Ziel
Sprad: pro Platz zahlen, dann nur für das, was passiert
Sprad kostet 59 € pro Recruiter und Monat für ATS und den eigenen Talent-Pool der Agentur, danach zahlen Sie Suchen, Ansprache und Interviews per Credit — nur wenn sie wirklich stattfinden, aussortierte Profile kosten nichts. Ein Team mit 5 Recruitern zahlt 295 €/Monat als Basis (3.540 €/Jahr), ein Team mit 15 Recruitern 885 €/Monat (10.620 €/Jahr) — beide deutlich unter Loxos Core-Preis, bevor auch nur eine Suche läuft.
Jedes Konto bekommt 200 Credits pro Monat gratis; weitere externe Suchen, Ansprache und Interviews werden per Credit abgerechnet. Für ein Team, das nicht jeden Tag Ansprache-Sequenzen fährt, bleibt der Unterschied im Budget der Agentur, statt als feste Platzgebühr zu laufen — ob genutzt oder nicht. Alle Zahlen: sprad.io/industry/recruitment-agencies.
Zwei weitere Optionen im Blick
Recruit CRM ist mit rund 95–100 $ pro Nutzer und Monat bei Jahresabrechnung (etwa 87–92 €) spürbar günstiger — ein flexibles, gut unterstütztes ATS/CRM, das für externes Sourcing aber auf Drittanbieter wie Lusha oder Apollo angewiesen ist, statt eine gebündelte Datenbank wie Loxo mitzubringen. Recruiterflow startet bei 99 $ pro Nutzer und Monat (Mindestens 3 Plätze) und kombiniert E-Mail- und SMS-Sequenzen mit Automations-„Rezepten" — eine eigene Kandidaten-Datenbank hat aber auch dieses Tool nicht, der LinkedIn-Import über die Chrome-Erweiterung ist hier der Hauptweg beim Sourcing.
FAQ
Wie viel kostet Loxo pro Recruiter?
149 $/Monat im Core-Plan, ausschließlich jährlich abgerechnet — einen Monatspreis gibt es nicht. Professional kostet 199 $/Monat jährlich. Enterprise gibt es nur auf Anfrage, Stand September 2026.
Gibt es eine kostenlose Testphase bei Loxo?
Nicht öffentlich genannt. Loxo listet nirgends eine Testphase zum Selbst-Registrieren — der Einstieg läuft über eine Demo oder eine Angebotsanfrage.
Kann ich Loxo monatlich statt jährlich zahlen?
Laut Loxos veröffentlichter Preisseite nicht — jeder gelistete Preis ist eine Jahresbindung.
Ist die KI-Suche von Loxo in jedem Plan enthalten?
Nein. Die KI-Suche (Talent Graph, semantisches Matching) ist ausschließlich dem Professional-Plan und höher vorbehalten — Core enthält nur die Standardsuche von Loxo Source.
Was ist die günstigste echte Alternative zu Loxo?
Recruit CRM ist mit rund 95–100 $/Monat das günstigere vollständige ATS/CRM, aber Sprads Basis von 59 € plus Credits nach Nutzung ist für Teams, die nicht jeden Tag suchen, meist insgesamt günstiger — weil kein Datenbank-Abo bezahlt wird, das in einer ruhigen Woche niemand genutzt hat. Das ganze Feld: Loxo-Alternativen.
Bietet Loxo DACH- oder deutsche Preise an?
Nein. Oberfläche und veröffentlichte Preise von Loxo sind ausschließlich Englisch, ein DACH-spezifischer Plan oder eine deutsche Lokalisierung sind nicht dokumentiert.
Die größere Frage hinter dem Preisschild
Eine gebündelte Datenbank mit 1,2 Milliarden Profilen klingt nach der ganzen Antwort auf Sourcing — bis die Jahresrechnung kommt, egal wie viele Suchen das Team diesen Monat wirklich gefahren hat. Sprad kostet 59 € pro Recruiter/Monat für ATS + Talent-Pool, enthält 200 Gratis-Credits pro Monat und rechnet weitere Nutzung per Credit ab. Wie das für Ihre Teamgröße aussieht: sprad.io/industry/recruitment-agencies.








