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Spott Preise 2026: Pläne, Add-ons und echte Kosten pro Recruiter

September 26, 2026
Von Jürgen Ulbrich

Spott kostet laut eigener Preisseite ab 119 US-Dollar pro Recruiter und Monat im Core-Plan bei jährlicher Abrechnung, im Pro-Plan 179 US-Dollar und im Enterprise-Plan rund 149 Euro – Stand September 2026. In diesem Preis fehlen die Enrichment-Credits, und der Unterschied zwischen monatlicher und jährlicher Abrechnung ist für ein Team jeder Größe spürbar.

Die drei Pläne von Spott im Detail

Spott verkauft drei Stufen, jeweils pro Recruiter-Platz, mit rund 20 % Rabatt bei jährlicher gegenüber monatlicher Abrechnung.

PlanPreis (jährlich)Preis (monatlich)Enthalten
Core119 $/Nutzer/Monat149 $/Nutzer/MonatKI-natives ATS/CRM, KI-Notetaker, KI-Suche und -Matching, zentrales Postfach (E-Mail, WhatsApp, SMS), CV-Reformatierung und Shortlists
Pro179 $/Nutzer/Monat219 $/Nutzer/MonatAlles aus Core, plus Automatisierungen, Marketing-Suite, Multi-Channel-Ansprachesequenzen, Daten-Anreicherung
Enterprise149 €/Nutzer/Monat189 €/Nutzer/MonatAlles aus Pro, plus individuelle Verträge und AVV, erweiterte Rollen und Rechte, Verwaltung mehrerer Standorte, feste Ansprechperson

Ein Detail fällt auf: Nur der Enterprise-Plan ist auf der eigenen Seite in Euro ausgezeichnet, Core und Pro laufen in US-Dollar – eine kleine Inkonsistenz, aber relevant, wenn Sie von Anfang an in Euro budgetieren. Eine Mindestanzahl an Lizenzen oder eine öffentlich genannte Testphase gibt es nicht; der Zugang läuft über ein Demo-Gespräch oder ein Onboarding-Formular.

Was im Plan-Preis nicht enthalten ist

  • Enrichment-Credits. Die Waterfall-Anreicherung für E-Mail, Telefon und LinkedIn-Daten läuft über ein separates Credit-Modell, das auf der Website nirgends öffentlich beziffert wird – die echte Zahl sehen Sie erst als Kunde.
  • Der Sprung auf Pro für Ansprache. Wer Multi-Channel-Sequenzen oder die Automatisierungs-Engine will, kommt mit Core nicht aus – das sind 60 $ pro Nutzer und Monat mehr für Pro, egal ob eine Automatisierung genutzt wird oder fünfzig.
  • Migrationsaufwand. Spotts eigene Case Studies nennen einen Go-live „in unter vier Wochen" – kostenlos auf dem Papier, aber real investierte Arbeitszeit für Datenübertragung und Team-Schulung.
  • Enterprise-Funktionen hinter einem Angebot. Verwaltung mehrerer Standorte, individuelle AVV und erweiterte Rollen liegen in einer Stufe, die in der Praxis über ein Verkaufsgespräch verkauft wird, nicht über einen festen Listenpreis.

Was 5 und 15 Recruiter wirklich zahlen

Ein Team mit 5 Recruitern, Core

Bei jährlicher Abrechnung zahlen 5 Recruiter × 119 $ zusammen 595 $ im Monat, also 7.140 $ im Jahr (umgerechnet rund 6.570 €). Bei monatlicher Abrechnung sind es 5 × 149 $ = 745 $ im Monat bzw. 8.940 $ im Jahr – die jährliche Abrechnung spart bei dieser Teamgröße rund 2.000 € im Jahr. Braucht die Agentur zusätzlich Ansprachesequenzen und damit Pro, liegt die Jahresrechnung bei 5 × 179 $ = 895 $ im Monat bzw. 10.740 $ im Jahr (rund 9.880 €).

Ein Team mit 15 Recruitern, Core

Die Rechnung skaliert linear: 15 × 119 $ = 1.785 $ im Monat bzw. 21.420 $ im Jahr (rund 19.700 €) bei jährlicher Abrechnung. Bei Pro sind es 15 × 179 $ = 2.685 $ im Monat bzw. 32.220 $ im Jahr (rund 29.640 €). In keiner dieser Zahlen sind Enrichment-Credits enthalten, die mit der Suchintensität des Teams wachsen – einen öffentlichen Preis je Credit nennt Spott nicht.

Lohnt sich Spott?

Für eine Agentur, die aktuell ein CRM, ein Notetaking-Tool, ein Ansprache-Tool und eine Datenanreicherung getrennt bezahlt, ist Spotts Versprechen real: ein Arbeitsbereich statt fünf Rechnungen. Ein G2-Rezensent, der von Bullhorn über Vincere zu Spott wechselte, beschreibt es so: Vorher zahlte er „500 $+ pro Nutzer und Monat", sobald alle Zusatz-Tools zusammengerechnet waren – „nichts kam auch nur annähernd heran", sobald er Spott testete. Mit 119–179 $ pro Nutzer und Monat inklusive KI liegt Spott ungefähr auf Höhe von Loxo und Recruiterflow und deutlich unter Enterprise-Interview-Tools wie BrightHire oder HireVue.

Teuer wird das Modell dort, wo Kapazität ungenutzt bleibt: Jeder Platz kostet dieselben 119–179 $, egal ob der jeweilige Recruiter zwanzig Suchen im Monat durchführt oder keine. Für eine Boutique-Agentur mit ungleicher Auslastung zwischen den Recruitern zahlt man damit für Kapazität statt für Ergebnisse.

Ein günstigerer Weg zum gleichen Ziel

Sprad: Platzpreis, dann nur bezahlen, was passiert

Sprad berechnet 59 € pro Recruiter und Monat für das ATS und den eigenen Talent-Pool der Agentur, danach zahlen Sie Suchen, Ansprache und Interviews per Credit – nur, wenn sie wirklich stattfinden, und aussortierte Profile kosten nichts. Ein Team mit 5 Recruitern zahlt 295 € im Monat als Basis (3.540 € im Jahr) vor jeder Nutzung; ein Team mit 15 Recruitern zahlt 885 € im Monat (10.620 € im Jahr). Darüber hinaus zahlt das Team nur für die Suchen und Interviews, die es tatsächlich durchführt: Eine vollständige Bewerbungsprüfung kostet rund 3 Credits (etwa 0,21 €), eine externe Suche im Netzwerk von mehr als 1 Milliarde Profilen kostet 2 Credits je Profil, das die Prüfung besteht (höchstens 100 Credits je Lauf), und jedes Konto bekommt monatlich 200 Credits gratis, ohne Kreditkarte. Für ein Team, das nicht jeden Tag Ansprachesequenzen fährt, bleibt dieser Unterschied in der Kasse der Agentur, statt als ungenutzte Platzkapazität bezahlt zu werden. Die vollständige Rechnung: sprad.io/industry/recruitment-agencies.

Zwei weitere Optionen im Blick

Recruit CRM kommt der Sprad-Grundgebühr preislich am nächsten: 95 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung (rund 87 €) – ein solides, flexibles ATS/CRM, aber ohne Spotts zentrales Postfach, ohne eingebauten KI-Notetaker und ohne externe Suche über einen Chrome-Extension-Import hinaus. Manatal hat den günstigsten Platzpreis der Kategorie: 15 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung (rund 14 €), nützlich für ein schlankes Team mit engem Budget – laut Nutzerbewertungen auf Capterra „treffen" die KI-Vorschläge bei feineren Personalentscheidungen aber „oft daneben", und das Reporting ist dünner als bei Spott oder Sprad.

FAQ

Wie viel kostet Spott pro Recruiter?

119 $ pro Nutzer und Monat im Core-Plan bei jährlicher Abrechnung (149 $ bei monatlicher Abrechnung), Stand September 2026. Pro kostet 179 $ im Monat bei Jahresabrechnung, Enterprise wird mit 149 € im Monat bei Jahresabrechnung angegeben.

Berechnet Spott KI-Funktionen extra?

Nein – Spott zählt KI-Matching, Notetaking und das Verfassen von Ansprachetexten ausdrücklich zum Token-Verbrauch jedes Plans dazu. Das ist ein echter Unterschied zu ATS-Anbietern, bei denen KI-Suche ein separat bepreistes Add-on ist.

Gibt es eine kostenlose Testphase bei Spott?

Eine öffentlich genannte Selbstbedienungs-Testphase gibt es nicht. Der Zugang beginnt mit einem Demo-Gespräch oder einem Onboarding-Formular statt einer sofortigen Anmeldung.

Was ist die günstigste echte Alternative zu Spott?

Manatal hat den niedrigsten Platzpreis (rund 14 €/Monat), aber Sprads 59 € Grundgebühr plus nutzungsabhängige Credits ist für Teams, die nicht täglich Ansprache fahren, in der Summe meist günstiger – weil Sie aufhören, für ungenutzte Kapazität zu zahlen.

Gibt es DACH- oder deutsche Preise bei Spott?

Nein. Der Enterprise-Plan wird zwar in Euro ausgewiesen, aber DACH-spezifische Preise oder eine deutsche Oberfläche bietet Spott nicht.

Die größere Frage hinter dem Preisschild

Ein Platzpreis erzählt nur die halbe Geschichte. Kündigen Sie morgen LinkedIn Recruiter oder einen ATS-Vertrag, verschwindet der darin aufgebaute Kandidatenpool meist mit der Lizenz. Sprads Preismodell ist auf das Gegenteil angelegt: Ihr Netzwerk wird zu einem Talent-Pool, der bei Ihrer Agentur bleibt, durchsuchbar über mehr als eine Milliarde externe Profile, im selben Arbeitsbereich wie ATS, Screening und Ansprache – mit 200 Gratis-Credits im Monat und ohne Kreditkarte zum Start. Was das für Ihre Teamgröße konkret bedeutet, sehen Sie unter sprad.io/industry/recruitment-agencies.

Jürgen Ulbrich

CEO & Co-Founder of Sprad

Jürgen Ulbrich verfügt über mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in der Entwicklung und Führung leistungsstarker Teams und Unternehmen. Als Experte für Mitarbeiterempfehlungsprogramme sowie Feedback- und Performance-Prozesse hat Jürgen über 100 Organisationen dabei unterstützt, ihre Talent Acquisition und Devlopment Strategie zu optimieren.

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