Juicebox – das KI-native Sourcing-Tool rund um PeopleGPT von juicebox.ai, nicht die gleichnamige Wallbox-Marke für Elektroautos – kostet im Starter-Plan bei jährlicher Abrechnung 99 US-Dollar pro Platz und Monat (119 $ bei monatlicher Abrechnung), im Growth-Plan 179 $ jährlich (199 $ monatlich), Stand September 2026, laut eigener Preisseite von Juicebox. Dieser Preis deckt im Starter-Plan genau einen Platz ab – jedes Team mit mehr als einer Person landet schnell im Growth-Plan, bei Kontakt-Credit-Grenzen oder beim separat bepreisten Agents-Add-on.
Die Pläne von Juicebox im Detail
Juicebox verkauft drei veröffentlichte Stufen plus ein bezahltes Add-on, jeweils pro Platz abgerechnet, mit rund 17 % Rabatt bei jährlicher gegenüber monatlicher Abrechnung.
| Plan | Preis (jährlich) | Preis (monatlich) | Kontakt-Credits/Monat | Enthalten |
|---|---|---|---|---|
| Free | — | — | 0 | Nur Demo-Zugang, stark eingeschränkt |
| Starter | 99 $/Platz/Monat (~91 €) | 119 $/Platz/Monat | 500 | 1 Platz, Suche in natürlicher Sprache, 41 ATS-Integrationen |
| Growth | 179 $/Platz/Monat (~165 €) | 199 $/Platz/Monat | 1.500 | Mehrere Plätze, mehr Credits |
| Business | Individuelles Angebot | Individuelles Angebot | Individuell | Enterprise-Größenordnung, dedizierter Support |
| Juicebox Agents (Add-on) | 199 $/Agent/Monat | 199 $/Agent/Monat | Unbegrenzt | Autonomes, fortlaufendes Sourcing je Rolle |
Starter ist für genau einen Recruiter gebaut – der Plan enthält exakt einen Platz. Jede Agentur mit mehr als einer sourcenden Person muss auf Growth wechseln, nur um einen zweiten Zugang zu bekommen – nicht, weil die zusätzlichen Credits von Growth schon gebraucht würden.
Was im Plan-Preis nicht enthalten ist
- Kontakt-Credits verfallen monatlich. Die 500 Credits bei Starter und 1.500 bei Growth (für die E-Mail-Verifizierung) setzen sich jeden Monat zurück – ungenutzte Credits sind einfach weg, ein ruhiger Monat lässt sich nicht auf einen arbeitsintensiven übertragen.
- Juicebox Agents kosten extra, pro Agent. Das Add-on für autonomes, fortlaufendes Sourcing kostet 199 $ pro Agent und Monat, zusätzlich zum Platzpreis – Starter plus zwei Agents ergibt 99 $ + 199 $ × 2 = 497 $ im Monat, noch vor jeder weiteren Nutzung.
- Massen-Ansprache braucht ein separates Tool. Juicebox findet und verifiziert Kontakte, versendet aber selbst nichts – Sequenzen laufen über Partner-Integrationen wie Instantly, Lemlist oder Waalaxy, jeweils mit eigenem Abo.
- Business-Stufe nur auf Anfrage. Größere Teams, die über Growths veröffentlichten Preis hinauswachsen, landen in einer individuell bepreisten Stufe ohne öffentliche Zahl zur Vorabplanung.
Was 5 und 15 Recruiter wirklich zahlen
Ein Team mit 5 Recruitern, Growth
Da Starter bei einem Platz endet, braucht ein Team mit 5 Recruitern Growth: 5 × 179 $ = 895 $ im Monat bei jährlicher Abrechnung, also 10.740 $ im Jahr (umgerechnet rund 9.880 €). Bei monatlicher Abrechnung sind es 5 × 199 $ = 995 $ im Monat bzw. 11.940 $ im Jahr (rund 10.985 €) – die jährliche Abrechnung spart bei dieser Teamgröße knapp 1.100 € im Jahr. Darin nicht enthalten sind Juicebox Agents; schon ein autonomer Agent pro Recruiter würde die Rechnung ungefähr verdoppeln.
Ein Team mit 15 Recruitern, Growth
Der veröffentlichte Growth-Satz skaliert auf 15 × 179 $ = 2.685 $ im Monat bzw. 32.220 $ im Jahr (rund 29.640 €) bei jährlicher Abrechnung. Eine Platzobergrenze für Growth nennt Juicebox nicht, aber bei 15 Plätzen schieben viele Anbieter größere Teams still in ein individuelles Business-Angebot – diese Zahl ist also eine Schätzung aus der öffentlichen Preisliste, kein garantierter Satz in dieser Größenordnung.
Lohnt sich Juicebox?
Für eine Einzelperson oder ein sehr kleines Team, dem Boolean-Suche zu umständlich ist, geht Juicebox' Versprechen auf: Anfragen in natürlicher Sprache wie „Fullstack-Entwickler in Berlin, die in den letzten zwei Jahren React genutzt haben" ersetzen lange Keyword-Ketten, und Rezensent:innen auf G2 und Product Hunt nennen die Suche durchgehend einen echten Gewinn – Details im vollständigen Juicebox-Erfahrungsbericht. Mit 99 $ pro Platz und Monat bei Jahresabrechnung unterbietet Juicebox LinkedIn Recruiter Lite (140 $/Monat) deutlich und liegt weit unter hireEZ (494 $/Monat) oder SeekOut (rund 149 $/Monat).
Teuer wird das Modell in dem Moment, in dem eine Agentur mehr als einen Platz oder autonomes Sourcing will: Der Platzpreis von Growth gilt für jeden Recruiter, auch wenn manche selten suchen, und das Agents-Add-on mit 199 $ pro Agent und Monat ist ein separater, nach oben offener Posten zusätzlich zum Basisplan.
Ein günstigerer Weg zum gleichen Ziel
Sprad: ein Platzpreis, danach nur bezahlen, was passiert
Sprad berechnet 59 € pro Recruiter und Monat für das ATS und den eigenen Talent-Pool der Agentur, danach zahlen Sie Suchen, Ansprache und Interviews per Credit – nur, wenn sie wirklich stattfinden, ohne separates Add-on für fortlaufendes Sourcing. Ein Team mit 5 Recruitern zahlt 295 € im Monat als Basis (3.540 € im Jahr), ein Team mit 15 Recruitern 885 € im Monat (10.620 € im Jahr) – beides deutlich unter Juicebox' Growth-Preis für dieselbe Teamgröße, noch bevor Juicebox' Credits oder das Agents-Add-on überhaupt eingerechnet sind. Die Nutzung darüber hinaus kostet rund 6 bis 8 Cent je Credit: Eine Suche kostet 2 Credits je Profil, das die Prüfung besteht, eine vollständige Lebenslauf-Bewertung 3 Credits, und ein 5-minütiges Voice-Interview 28 Credits. Jedes Konto bekommt zusätzlich monatlich 200 Credits gratis, ohne Kreditkarte, und aussortierte Profile kosten nichts. Anders als bei Juicebox gehört zu diesem Abo ein eigener Talent-Pool, der eine Kündigung übersteht. Die vollständige Rechnung: sprad.io/industry/recruitment-agencies.
Zwei weitere Optionen im Blick
LinkedIn Recruiter Lite kostet 140 $ im Monat bei jährlicher Abrechnung (bestätigt im eigenen Hilfe-Center von LinkedIn), mit verpflichtender Mindestlaufzeit von einem Jahr und nur 30 InMail-Credits inklusive – teurer als Juicebox Starter, aber mit dem mit Abstand größten Berufsnetzwerk zum Durchsuchen. XING TalentManager ist mit rund 366 €/Monat die DACH-native Alternative in dieser Kategorie; es fehlt die Suche in natürlicher Sprache und die KI-Tiefe von Juicebox, dafür gibt es deutsche Marktdaten und eine deutsche Oberfläche, die Juicebox nicht bietet.
FAQ
Wie viel kostet Juicebox pro Recruiter?
99 $ pro Platz und Monat im Starter-Plan bei jährlicher Abrechnung (119 $ bei monatlicher Abrechnung), Stand September 2026. Growth kostet 179 $ im Monat bei Jahresabrechnung pro Platz, Business ist nur auf Anfrage erhältlich.
Berechnet Juicebox seine KI-Agenten extra?
Ja – die autonome Funktion „Juicebox Agents" für fortlaufendes Sourcing ist ein separates Add-on für 199 $ pro Agent und Monat, zusätzlich zum Platzpreis.
Gibt es eine kostenlose Testphase bei Juicebox?
Juicebox bietet eine eingeschränkte kostenlose Demo-Stufe statt einer vollwertigen Testphase; echte Nutzung braucht einen bezahlten Starter-, Growth- oder Business-Plan.
Was ist die günstigste echte Alternative zu Juicebox?
Sprads Basis von 59 € im Monat plus nutzungsabhängige Credits ist für Teams mit mehr als einem Recruiter meist günstiger als Juicebox Growth, weil Sprad keine feste Platzgebühr für jeden Zugang verlangt.
Gibt es DACH- oder deutsche Preise bei Juicebox?
Nein. Oberfläche und Preise von Juicebox sind US-Dollar-basiert und englischsprachig; XING TalentManager und Sprad sind die beiden Optionen in dieser Kategorie mit einem nativ deutschen Produkt.
Die größere Frage hinter dem Preisschild
Ein Platzpreis fürs Sourcing-Tool erzählt nur die halbe Geschichte. Kündigen Sie Juicebox morgen, verschwinden die gefundenen Kandidaten mit dem Abo, sofern Sie sie nicht schon exportiert haben. Sprads Preismodell ist auf das Gegenteil angelegt: Das Netzwerk Ihrer Agentur wird zu einem Talent-Pool, der bei Ihnen bleibt, durchsuchbar über mehr als eine Milliarde externe Profile, im selben Arbeitsbereich wie ATS, Screening und Ansprache – mit 200 Gratis-Credits im Monat und ohne Kreditkarte zum Start. Was das für Ihre Teamgröße konkret bedeutet, sehen Sie unter sprad.io/industry/recruitment-agencies.






