Crelate

G2 4.4 (210) Stand 09/2026

<p>Crelate ist ein Bewerbermanagement- und CRM-System mit einem KI-Assistenten auf jedem Tarif, das sich an kleine bis mittelgroße Personalvermittlungen in den USA und international richtet, aber ausschließlich auf Englisch verfügbar ist. Quelle: <a href="https://www.crelate.com/pricing">Crelate</a>, Stand: 26. September 2026.</p>

Was ist Crelate?

Crelate ist ein 2012 in den USA gegründetes Bewerbermanagement- und CRM-System für Personalvermittlungen. Der Anbieter nennt mehr als 25.000 Recruiting-Fachkräfte als Nutzerbasis und positioniert das Produkt gezielt für kleine bis mittelgroße, sogenannte Boutique-Agenturen. Kern der Plattform ist die klassische Kombination aus Bewerber-Pipeline, Kandidatendatenbank und einer separaten CRM-Ebene für die Beziehung zu Auftraggebern, ergänzt um Job- und Bewerber-Portale. Quelle: Crelate Pricing, Stand: 26. September 2026.

Ein zentrales Verkaufsargument ist ein KI-Assistent, den Crelate nach eigener Aussage auf jedem Tarif ohne separaten Aufpreis anbietet statt ihn als Zusatzmodul zu verkaufen. Optional lässt sich die Plattform um das Modul Crelate Hire für Onboarding, Background-Checks und Compliance-Prozesse erweitern. Datenanbindungen an externe CRM-Systeme wie Salesforce oder HubSpot laufen über einen separat bepreisten Data-Sync-Service. Quelle: Crelate, Stand: 26. September 2026.

Kernfunktionen

  • ATS-Kernprozess: Stellenausschreibungen, Kandidatenverwaltung, Bewerber-Pipeline und Application Tracking.
  • CRM für Auftraggeber: eigene Vertriebspipeline und Kundenverwaltung neben der Kandidatenseite.
  • KI-Assistent: laut Anbieter nativ auf allen Tarifstufen enthalten, nicht als separates Upsell-Produkt.
  • Job- und Kunden-Portale: eigene Bewerber- und Client-Portale je Tarif.
  • Flexible Workflows: anpassbare Pipelines und benutzerdefinierte Datenfelder.
  • Optionales Onboarding-Modul: Crelate Hire für Background-Checks und Compliance-Prozesse nach dem Einstellungsentscheid.

Quelle: Crelate Pricing, Stand: 26. September 2026.

Für wen es passt

Crelate eignet sich vor allem für kleine bis mittelgroße Personalvermittlungen, die Wert auf hohe Individualisierbarkeit der Pipeline und einen nativen KI-Assistenten legen. Der Einstiegstarif Essentials ist jedoch auf maximal zwei Nutzerplätze begrenzt und damit faktisch nur für Einzelrecruiter oder Zweierteams praktikabel; wachsende Agenturen benötigen den unlimitierten Business-Tarif. Für deutschsprachige Teams ist relevant, dass die Plattform ausschließlich auf Englisch verfügbar ist – weder Oberfläche noch Portale bieten eine dokumentierte deutsche Lokalisierung. Ebenfalls fehlen native Payroll- oder Abrechnungsfunktionen für Zeitarbeit sowie eingebaute E-Mail-Sequenzen für Kaltakquise-Kampagnen. Quelle: Crelate, Stand: 26. September 2026.

Ebenfalls nicht Teil der Plattform sind ein Dialer oder ein integriertes Call-Recording, eine Boolean-Suche über eine externe Kandidatendatenbank jenseits von LinkedIn sowie ein Tracking von Website-Besuchern für Signal-basiertes Recruiting. Agenturen mit Fokus auf Zeitarbeit oder Call-Center-lastigem Vorgehen sollten diese Lücken vor einer Entscheidung gegen die eigene Prozesslandschaft abgleichen. Quelle: Crelate, Stand: 26. September 2026.

Preismodell

Crelate veröffentlicht seine Preise in US-Dollar auf der eigenen Website. Der Einstiegstarif Essentials kostet nach Anbieterangabe rund 85 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, ist aber auf zwei Nutzer und 20.000 Kontakte gedeckelt. Der Tarif Business hebt das Nutzerlimit auf und ergänzt den KI-Assistenten, Kundenportale und Analysefunktionen; er kostet rund 119 US-Dollar pro Nutzer und Monat, wahlweise monatlich oder jährlich zum selben Satz. Business Plus und Platform sind individuell bepreist und enthalten unter anderem erweiterten Speicher und zusätzliche Enterprise-Integrationen. Für gemeinnützige Organisationen bietet Crelate nach eigener Angabe vergünstigte Konditionen. Alle Preise können sich ändern. Quelle: Crelate Pricing, Stand: 26. September 2026.

Was Nutzer berichten

Auf G2 zeigte das Crelate-Profil 210 verifizierte Bewertungen mit einem Durchschnitt von 4,4 von 5 Punkten und einer angegebenen Nutzerzufriedenheit von 90 Prozent. Wiederkehrend gelobt werden die übersichtliche Bedienoberfläche, die hohe Individualisierbarkeit von Pipelines und Datenfeldern sowie die Qualität des KI-Assistenten; einzelne Bewertungen bezeichnen Crelate als das beste ATS, das sie in mehreren vergleichbaren Rollen genutzt hätten. Als Kritikpunkte werden ungleichmäßige Support-Erreichbarkeit, insbesondere per Telefon, sowie einzelne Berichte über als unpersönlich empfundenen Support genannt. Häufig kritisiert wird zudem die praktische Unbrauchbarkeit des Zwei-Nutzer-Limits im Essentials-Tarif für Agenturen ab drei Personen. Diese Angaben sind Nutzermeinungen aus einem Bewertungsportal und keine unabhängige Testreihe. Quelle: G2, Stand: 26. September 2026.

Eine eigene Capterra-Kennzahl wurde für dieses Profil nicht gesondert erhoben, da G2 mit 210 Bewertungen die deutlich breitere und aktuellere Datenbasis liefert. Für die eigene Bewertung empfiehlt es sich, zusätzlich aktuelle Capterra-Einträge direkt einzusehen, bevor eine endgültige Entscheidung fällt. Quelle: G2, Stand: 26. September 2026.

DACH- und EU-Perspektive

Crelate bietet nach den geprüften öffentlichen Quellen keine deutschsprachige Benutzeroberfläche an; die Plattform ist ausschließlich auf Englisch verfügbar. Zu einem europäischen Hosting-Standort oder einer spezifischen DSGVO-Dokumentation für DACH-Kunden liegen in den geprüften Quellen keine belastbaren Angaben vor. Deutschsprachige Teams sollten deshalb vor einer Entscheidung sowohl die Sprachfrage für Kandidaten- und Kundenkommunikation als auch die konkreten Datenschutz- und Hosting-Bedingungen direkt mit dem Anbieter klären. Quelle: Crelate, Stand: 26. September 2026.

Worauf man im Auswahlgespräch achten sollte

  1. Wie wird der Wechsel von Essentials (2 Nutzer) zu Business praktisch gehandhabt, sobald das Team wächst?
  2. Welche telefonische Erreichbarkeit des Supports ist vertraglich zugesichert, nicht nur im Verkaufsgespräch beschrieben?
  3. Wo werden Kandidaten- und Kundendaten gehostet, und welche Vereinbarung gilt für europäische Kunden?
  4. Was genau leistet der native KI-Assistent, und welche Freigabeschritte bleiben beim Recruiter?
  5. Was kostet der Data-Sync-Service für eine Anbindung an das bestehende CRM konkret, abhängig vom Datenvolumen?

Preise

Öffentliche Preise ab rund 85 US-Dollar pro Nutzer und Monat (Essentials, auf 2 Nutzer gedeckelt); Business ohne Nutzerlimit ab rund 119 US-Dollar. Business Plus und Platform sind individuell bepreist. Quelle: <a href="https://www.crelate.com/pricing">Crelate Pricing</a>, Stand: 26. September 2026.

Vorteile / Stärken von Crelate

  • KI-Assistent nativ auf jedem Tarif statt als separates Zusatzprodukt. Quelle: Crelate, Stand: 26. September 2026.
  • Hohe Individualisierbarkeit von Pipelines, Workflows und Datenfeldern laut Nutzerberichten. Quelle: G2, Stand: 26. September 2026.
  • Business-Tarif ohne Nutzerobergrenze bei transparentem Sitzpreis. Quelle: Crelate, Stand: 26. September 2026.
  • Hohe Nutzerzufriedenheit und breite Bewertungsbasis auf G2. Quelle: G2, Stand: 26. September 2026.

Nachteile / Schwächen von Crelate

  • Keine deutschsprachige Oberfläche; Plattform ausschließlich auf Englisch. Quelle: Crelate, Stand: 26. September 2026.
  • Einstiegstarif Essentials praktisch nur für ein bis zwei Nutzer sinnvoll. Quelle: Crelate, Stand: 26. September 2026.
  • Uneinheitliche Support-Erreichbarkeit laut Nutzerberichten, insbesondere telefonisch. Quelle: G2, Stand: 26. September 2026.
  • Kein natives Payroll- oder Rechnungsmodul für Zeitarbeit. Quelle: Crelate, Stand: 26. September 2026.
  • Keine eingebauten E-Mail-Sequenzen für Kaltakquise-Kampagnen. Quelle: Crelate, Stand: 26. September 2026.

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