wollmilchsau

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<p>Wollmilchsau aus Hamburg betreibt mit Jobspreader eine Software für Programmatic Job Advertising, Marktdaten und Recruiting-Analysen. Die Preise beginnen laut Anbieter bei 333 € je Stelle und Monat.</p>

Was ist Wollmilchsau?

Wollmilchsau ist der Name einer Hamburger Firma (Wollmilchsau GmbH), die mit Jobspreader eine cloudbasierte Software für Recruiting-Marketing anbietet. Laut Website des Anbieters, Stand Oktober 2026, verteilt Jobspreader Stellenanzeigen automatisiert auf passende Kanäle, steuert das Budget nach Leistung und liefert dazu Marktdaten wie Vakanzdauer, Wettbewerbsbeobachtung und Gehaltsinformationen. Auf OMR Reviews wird das Produkt in den Kategorien Multiposting, Recruitment Marketing, HR Analytics, Recruiting Automation und Talent Intelligence geführt. Als Geschäftsführer nennt die Website Jan Kirchner. Ein Gründungsjahr nennt der Anbieter dort nicht.

Der Name ist in Deutschland zugleich als Fachportal bekannt: Der Anbieter betreibt einen Blog und ein Glossar zu Personalmarketing, Programmatic Advertising und Recruiting-Begriffen. Wer nach „Wollmilchsau“ sucht, landet deshalb häufig bei Erklärtexten, nicht bei der Software selbst.

Für wen ist Wollmilchsau gedacht?

Laut Anbieter richtet sich Jobspreader an mittlere und große Unternehmen, die Stellenanzeigen effizienter ausspielen und die Bewerberqualität verbessern wollen. Als Referenzkunden nennt die Website unter anderem ORBIS, Weber Food Technology, E.ON, Enercity, Targobank, Westnetz und SRH. Das Profil passt zu Arbeitgebern mit mehreren gleichzeitig offenen Stellen und einer eigenen Karriereseite, auf der die Anzeigen liegen.

Für kleine Betriebe mit ein oder zwei offenen Stellen ist das Modell weniger passend, weil der Einstiegspreis je Stelle gilt und eine Mindestzahl an Stellen vorgesehen ist. Auch wer gezielt Social-Media-Kampagnen auf Instagram und Facebook für gewerbliche Berufe sucht, bekommt hier ein anderes Produkt: Jobspreader verteilt Anzeigen in einem Netzwerk aus Jobsuchmaschinen, sozialen Websites und Themenseiten und ist keine Social-Recruiting-Agentur mit kreativer Kampagnenbetreuung.

Kernfunktionen

  • Programmatic Job Advertising: Die Anzeige wird einmal auf der Karriereseite veröffentlicht, danach verteilt die Software sie automatisch und liefert die vereinbarte Reichweite im vereinbarten Zeitraum und Budget. Der Anbieter nennt ein Netzwerk aus mehr als 30 Jobsuchmaschinen, sozialen Websites und tausenden Themenseiten.
  • Job Boosting: zusätzliche Reichweite für schwer zu besetzende Stellen.
  • Jobtitel-Optimierung (JQX): Bewertung und Verbesserung der Qualität von Stellentiteln.
  • Analytics-Dashboard: Kennzahlen wie Kosten je Bewerbung und Return on Investment.
  • Marktdaten (Enterprise): Arbeitsmarktdaten, Gehaltsinformationen und Wettbewerbsanalyse.
  • Semi-automatisiertes Active Sourcing: laut Website Teil des operativen Funktionsumfangs.

Der Anbieter weist die Software als ISO-zertifiziert und DSGVO-konform aus. Das ist eine Herstellerangabe, die sich im Einzelfall über Zertifikat und Auftragsverarbeitungsvertrag prüfen lässt.

Preise (Stand Oktober 2026)

Laut Website des Anbieters, Stand Oktober 2026, gibt es zwei Tarife:

TarifPreisBedingungen
Performance Purab 333 € je Stelle und MonatMindestlaufzeit 3 Monate, ab 5 Stellen
Enterprise 360auf AnfrageMindestlaufzeit 6 Monate, ab 30 Stellen, persönlicher Customer Success Manager

Rechnerisch ergibt sich beim Einstiegstarif ein Mindestvolumen von fünf Stellen über drei Monate, also mindestens 4.995 € (5 × 333 € × 3), bevor Mehrwertsteuer anfällt. Ob das Mediabudget im Preis enthalten ist oder getrennt abgerechnet wird, geht aus den öffentlichen Seiten nicht eindeutig hervor und sollte im Angebot geklärt werden.

Bewertungen

Auf OMR Reviews hat Jobspreader nach Stand Oktober 2026 keine Bewertungen. Eine belastbare Nutzerbewertung lässt sich daher aus den großen Portalen nicht ableiten. Wer vergleicht, sollte stattdessen Referenzgespräche mit bestehenden Kunden führen und sich Kennzahlen aus vergleichbaren Kampagnen zeigen lassen. Als Support nennt OMR Chat mit maximal 24 Stunden Antwortzeit.

Stärken

  • Klare, öffentlich genannte Einstiegspreise, was bei dieser Produktkategorie nicht selbstverständlich ist.
  • Automatisierte Budgetsteuerung auf Basis von Leistungskennzahlen.
  • Marktdaten und Jobtitel-Analyse als Ergänzung zur reinen Verteilung.
  • Sitz in Hamburg und DSGVO-Fokus, was für deutsche Arbeitgeber die Abstimmung erleichtert.

Grenzen

  • Mindestlaufzeit von drei Monaten und Mindestzahl von fünf Stellen im Einstiegstarif.
  • Keine Bewertungen auf OMR, daher wenig unabhängige Belege für Ergebnisse.
  • Kein Fokus auf Instagram- und Facebook-Kampagnen für gewerbliche Berufe.
  • Keine Vorqualifizierung der Bewerber und kein eigener Talentpool des Arbeitgebers in der öffentlichen Produktbeschreibung.

Alternativen

Je nach Ziel kommen andere Anbieter in Betracht. Für Programmatic Job Advertising mit großem Netzwerk werden häufig Appcast, Joveo, Radancy, Recruitics und VONQ genannt. Für Social-Recruiting-Kampagnen auf Meta mit Betreuung stehen unter anderem Social Natives, Candidates Attraction und Mission Personal im Markt. Für Jobbörsen-Multiposting sind etwa Workwise oder Wonderkind verbreitet.

Worauf Sie vor der Entscheidung achten sollten

Programmatic Job Advertising lohnt sich vor allem bei mehreren gleichzeitig offenen Stellen. Lassen Sie sich vor Vertragsabschluss schriftlich erklären, welche Kanäle in Ihrer Region und Berufsgruppe tatsächlich bespielt werden, ob das Mediabudget im Preis enthalten ist und wie Kosten je Bewerbung gemessen werden. Fragen Sie außerdem, wie Bewerbungen von der Karriereseite zurück ins eigene Bewerbermanagement fließen und wer nach Vertragsende Zugriff auf die Kampagnendaten behält.

Für gewerbliche Berufe wie Pflege, Handwerk oder Logistik lohnt der Vergleich mit einer Social-Recruiting-Kampagne auf Instagram und Facebook, weil diese Zielgruppen dort deutlich häufiger erreichbar sind als über klassische Jobsuchmaschinen. Prüfen Sie zudem, ob Bewerberdaten in einem eigenen Talentpool beim Arbeitgeber landen oder beim Anbieter verbleiben, und lassen Sie sich den Auftragsverarbeitungsvertrag vorlegen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Wollmilchsau und Jobspreader?

Wollmilchsau GmbH ist die Firma, Jobspreader das Produkt. Die Website des Anbieters bündelt beides, außerdem Blog und Glossar zu Personalmarketing.

Was kostet Jobspreader?

Laut Website des Anbieters, Stand Oktober 2026, beginnt Performance Pur bei 333 € je Stelle und Monat bei mindestens drei Monaten und fünf Stellen. Enterprise 360 gibt es auf Anfrage.

Ist Jobspreader für kleine Unternehmen geeignet?

Eher nicht. Die Mindestzahl an Stellen und die Laufzeit machen den Einstieg für Betriebe mit wenigen Vakanzen teuer. Sie sollten das Angebot mit einer Einzelkampagne bei einem Social-Recruiting-Anbieter vergleichen.

Wo wirbt Jobspreader die Anzeigen aus?

Nach Angaben des Anbieters in einem Netzwerk aus über 30 Jobsuchmaschinen, sozialen Websites und tausenden Themenseiten. Welche Kanäle konkret bespielt werden, hängt von der Stelle und dem Budget ab.

Quellen: Website des Anbieters, Stand Oktober 2026; OMR Reviews zu Jobspreader.

Preise

<p>Laut Website des Anbieters, Stand Oktober 2026: Performance Pur ab 333 € je Stelle und Monat (mindestens 3 Monate, ab 5 Stellen), Enterprise 360 auf Anfrage (mindestens 6 Monate, ab 30 Stellen). Ob Mediabudget enthalten ist, sollte im Angebot geklärt werden.</p>

Vorteile / Stärken von wollmilchsau

  • Öffentlich genannte Einstiegspreise ab 333 € je Stelle und Monat
  • Automatische Budgetsteuerung nach Leistungskennzahlen
  • Marktdaten, Jobtitel-Optimierung und Analytics inklusive
  • Hamburger Anbieter mit DSGVO- und ISO-Angabe

Nachteile / Schwächen von wollmilchsau

  • Mindestens drei Monate Laufzeit und fünf Stellen im Einstiegstarif
  • Keine Bewertungen auf OMR Reviews
  • Kein Schwerpunkt auf Instagram und Facebook für gewerbliche Berufe
  • Keine Bewerber-Vorqualifizierung in der Produktbeschreibung

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