KI-Agent für Workday: HR-Stack verbinden und die Arbeit mit Atlas automatisieren

By Jürgen Ulbrich

Wenn Sie nach einem ai agent for Workday suchen, wollen Sie sehr wahrscheinlich keinen weiteren Chatbot. Sie wollen, dass Ihre HR-Prozesse nicht mehr Zeit „zwischen“ Systemen verlieren: weniger Status-Nachfragen, weniger Copy-Paste, weniger „Wer ist dafür zuständig?“-Threads in E‑Mail, Slack/Teams und Kalendern. Workday ist stark als System of Record für HCM und Recruiting – aber der Alltag in HR passiert oft außerhalb von Workday, verteilt über viele Tools.

Atlas von Sprad ist dafür als externer KI‑Agent konzipiert, der sich in Workday einklinkt. Atlas ist keine native Workday-Funktion und kein Rip-and-Replace. Es ist eine Ausführungs- und Orchestrierungsschicht, die Workday mit dem Rest Ihres Stacks verbindet – Kalender, Slack/Teams, E‑Mail und weitere HR‑Tools. Wenn Sie das Konzept zuerst visuell verstehen möchten: Im Integrations-Überblick sieht man, wie Sprad „eine KI über den gesamten HR‑Stack“ denkt.

Die einfachste Denkweise: Workday bleibt Ihre Wahrheit. Atlas wird der Kollege, der erkennt, was sich in Workday geändert hat, die nächsten Schritte ableitet und sie dort ausführt, wo sie hingehören. Genau dieser Punkt entscheidet in der Praxis: KI, die nur Text entwirft, vs. KI, die Arbeit über mehrere Systeme abschließt – inklusive Rückschreiben ins HRIS.

AI agent for Workday: was Sie damit wirklich lösen wollen

Die wenigsten Teams scheitern daran, dass Workday Personaldaten nicht speichern kann. Sie scheitern an Prozessen, die um diese Daten herum zerfasern:

  • Führungskräfte leben nicht in Workday – sie arbeiten in Slack/Teams und im Kalender.
  • Recruiting läuft über Workday Recruiting, E‑Mail, Terminierung, Video-Calls und Scorecards.
  • Onboarding ist selten „ein Workflow“ – eher 20 Übergaben zwischen HR, IT und Hiring Manager.
  • Performance-Zyklen brechen oft beim Follow-up: Nudges, Drafts, Evidenz sammeln, Kalibrierung vorbereiten.

Wenn jemand „ai agent for Workday“ googelt, steckt meist diese Frage dahinter: Kann etwas die Schritte über Tools hinweg koordinieren, ohne dass wir jedes Quartal ein neues Integrationsprojekt bauen? Workday bietet Integrationsmöglichkeiten über Plattform- und API-Funktionen. Ein Agent-Layer verschiebt aber die Arbeit: Aus manuellen Übergaben werden wiederholbare Routinen.

Dass die Richtung stimmt, sieht man auch am Markt: Workday selbst investiert sichtbar in KI und Agenten. In einem Bericht von ITPro wird Workday‑Führung zitiert, dass niedrigschwellige HR‑Arbeit zunehmend von Agenten übernommen wird – mit deutlichen Zeiteinsparungen. Entscheidend ist dann nicht „ob“ – sondern wie sauber das über Systemgrenzen hinweg funktioniert.

Workday + Atlas: Integrationsschicht statt Ersatz

Atlas ist dafür gebaut, oberhalb von Workday zu sitzen und die Lücken zwischen Ihren Tools zu schließen: Kalender, Slack/Teams, E‑Mail, Wissensdatenbanken, Ticketing, Umfragetools, Learning-Systeme. Sprad beschreibt Atlas als „One AI for your entire HR stack“ – mit einem großen Connector‑Ökosystem und HR‑spezifischen Routinen, die in den Tools laufen, die Ihr Unternehmen bereits nutzt (siehe Sprad Workspace).

Warum das in Workday‑Umgebungen zählt: Workday ist selten das einzige System im Prozess.

  • Sie nutzen Workday HCM, aber Interviews laufen in Microsoft 365 oder Google Calendar.
  • Sie nutzen Workday Recruiting, aber tägliche Abstimmung passiert in Teams oder Slack.
  • Policies liegen in einer Wissensdatenbank, in Shared Drives oder im Wiki.
  • Learning, Surveys oder IT‑Tickets laufen oft in separaten Systemen.

Ein ai agent for Workday schafft nur dann Wert, wenn er diese Tools sicher überbrücken kann: mit Berechtigungen, Protokollen, klaren Grenzen und nachvollziehbaren Write-backs. Atlas ist genau um diese Story herum gebaut: Tools verbinden, einen People‑Data‑Kontext aufbauen und dann Routinen ausführen, die in Systeme hinein- und zurückschreiben.

So funktioniert ein AI agent for Workday: vom Workday-Event bis „erledigt“

1) Workday und die Tools verbinden, die Sie bereits haben

Workday unterstützt Integrationen über Plattform- und Integrationsfunktionen (APIs und Integration Services). Das ist der typische Weg, wie Drittanbieter anbinden – Workday beschreibt das über seine Platform. In der Praxis definiert Ihr Workday‑Team, welche Daten und Aktionen freigegeben sind. Atlas arbeitet innerhalb dieser Grenzen.

Auf Sprad‑Seite ist Atlas auf breite Konnektivität ausgelegt. Sprad listet öffentlich ein großes Integrations-Ökosystem (siehe Integrationen). Die Logik bleibt simpel: Workday liefert die autoritativen HR‑Events (Hire, Job Change, Org Change, Status in Review Cycles). Atlas koordiniert, was danach in Kalendern, Kommunikationskanälen und Downstream‑Systemen passieren muss.

2) Atlas baut Kontext über einen People Data Knowledge Graph

Viele „AI Assistants“ scheitern in HR, weil sie Beziehungen nicht verstehen: Wer berichtet an wen? Wer besitzt einen Prozessschritt? Welche Policy gilt für welches Land? Welche Rolle startet wann? Was ist der aktuelle Status? Atlas nutzt dafür einen People‑Data‑Ansatz, der Informationen aus verbundenen Tools zusammenführt, sodass Kontext für Fragen, Analysen und Workflow‑Ausführung verfügbar bleibt.

Dieser Kontext macht den Unterschied zwischen Prompt‑Box und ai agent for Workday. Sie können Fragen stellen wie: „Was blockiert das Onboarding von Maria?“ – und erhalten eine Antwort, die auf realen Statusinformationen aus Systemen basiert, nicht auf Vermutung.

3) Fertige Routinen nutzen oder eigene Workflows definieren

Atlas bringt laut Sprad eine Bibliothek an HR‑Routinen mit und unterstützt Custom Workflows. Wichtig ist, wie Workflows ausgelöst werden:

  • Zeitgesteuert: z. B. Montagmorgen Manager‑Briefing plus Overdue‑Reminder.
  • Event‑getriggert: z. B. wenn Workday einen New Hire oder Stage‑Change zeigt, laufen die nächsten Schritte.
  • On-demand: z. B. eine Nachricht in Slack/Teams startet eine Routine („@atlas onboard Maria“).

Wenn Ihr Engpass „wir bekommen keine Engineering‑Zeit“ ist, ist das der praktische Hebel: Sprad positioniert Automate als Done‑for‑You‑Ansatz („Wir designen den Workflow, er läuft selbst“). Das bedeutet nicht „ohne Konfiguration“, sondern: HR muss nicht zur Integrationsabteilung werden, um Routinen produktiv zu bekommen.

4) Atlas führt Schritte im richtigen Tool aus und schreibt Ergebnisse zurück

Das ist der Loop, der im Einkauf und bei HR Ops zählt:

  1. Ein Trigger passiert in Workday (Statuswechsel, neuer Datensatz, Meilenstein erreicht).
  2. Atlas liest den Workday‑Kontext plus relevante Daten aus verbundenen Tools.
  3. Atlas führt Schritte dort aus, wo sie hingehören: Kalendertermine anlegen, Kommunikation entwerfen und versenden, Tasks aktualisieren, Dokumente vorbereiten, Owner anstoßen.
  4. Atlas schreibt Outcomes zurück, damit Workday konsistent als System of Record bleibt.

Sie wollen keine Automatisierung, die eine zweite Schattenrealität baut. Sie wollen einen ai agent for Workday, der Arbeit reduziert und gleichzeitig HRIS‑Daten sauber und auditierbar hält.

5) Menschen im Loop halten: Berechtigungen, Freigaben, Logs

Agentische Automatisierung funktioniert nur, wenn das Team ihr vertraut. Das heißt: klare Grenzen.

  • Rollenbasierter Zugriff: Atlas sollte nur anzeigen, was eine Person sehen darf.
  • Menschliche Freigaben für sensible Aktionen: Vergütung, Vertragsänderungen, formale Entscheidungen.
  • Nachvollziehbarkeit: was ist wann passiert, ausgelöst durch wen, und welche Daten wurden genutzt?

Sprad betont Governance und Auditability in der Atlas‑Positionierung, besonders für regulierte Umgebungen und EU‑Kunden (siehe Atlas).

Was Sie mit einem AI agent for Workday automatisieren können (praxisnah)

Die folgenden Beispiele werden erst richtig leicht, wenn Atlas Workday‑Kontext lesen und gleichzeitig in anderen Tools handeln kann. Sie müssen nicht alles automatisieren. Wählen Sie die Workflows, die in Ihrer Organisation am meisten Zeit verbrennen.

  • Performance‑Review‑Entwürfe + Evidenz sammeln: Atlas kann Reviews aus Zielen, Notizen und Feedback strukturieren und zur Manager‑Überarbeitung routen (siehe Performance‑Management‑Automatisierung).
  • Nudges im Zyklus statt Spreadsheet‑Jagd: Erinnerungen in Slack/Teams anstelle manueller Follow-ups.
  • Wöchentliches Manager‑Briefing im Chat: offene Aufgaben, Teamänderungen, anstehende Check-ins, Risiken – in einer Nachricht.
  • Onboarding‑Orchestrierung: Workday‑Hire‑Event triggert Kalender, Kommunikation und Cross‑Team‑Tasks (siehe Onboarding‑Automatisierung).
  • HR‑Helpdesk in Slack/Teams: Antworten auf Basis Ihrer eigenen Policies, mit Eskalation bei Bedarf.
  • Recruiting‑Admin: Screening‑Zusammenfassungen, Scheduling‑Koordination, Kandidaten‑Updates, strukturierte Follow-ups.
  • Employee Referrals, die wirklich alle erreichen: Rollen an die richtigen Mitarbeitenden in ihren Kanälen pushen und Ergebnisse zurücksynchronisieren (siehe Employee‑Referral‑Modul).
  • Skills → Entwicklungsaktionen: Skill‑Gaps erkennen und Lernpfade vorschlagen (siehe Sprads Skill‑Management‑Guide).

Wenn Sie einen einfachen Scope‑Check für „ai agent for Workday“ brauchen, dann diesen: Kann das System mehrstufige HR‑Workflows über Tools hinweg ausführen – oder beantwortet es nur Fragen?

Vorher vs. nachher: Workday allein vs. Workday mit Atlas als AI agent for Workday

HR‑Moment Workday allein (typische Realität) Workday + Atlas (Integrations- & Ausführungsschicht)
New Hire erstellt / Status „Hired“ HR postet Updates, eröffnet Tickets, terminiert Meetings, verfolgt manuell über Tools nach. Workday‑Trigger startet Onboarding‑Routine; Atlas terminiert, informiert, trackt und schreibt Status zurück.
Performance‑Zyklus startet HR versendet E‑Mails, exportiert Listen, jagt Manager und baut Kalibrierungsunterlagen manuell. Atlas strukturiert Inputs als Drafts, nudgt im Chat und baut Briefings mit Evidenzlinks.
Manager fragt: „Was ist für mein Team offen?“ Mehrere Systeme prüfen oder HR fragen – erzeugt Unterbrechungen und Verzögerung. Atlas antwortet in Slack/Teams mit Live‑Status aus Workday und verbundenen Tools.
Audit- / Governance‑Fragen Evidenz steckt in E‑Mail und Sheets; Decision Trails sind schwer rekonstruierbar. Workflows sind strukturiert; Aktionen lassen sich über Systeme hinweg protokollieren und nachverfolgen.
Neue Automatisierung live bringen Oft Integrationsarbeit, Change Requests, lange Durchlaufzeit. Automate‑Ansatz: Workflows werden designt und laufen dann kontinuierlich.

Use Case #1: Performance Reviews von Stunden auf Minuten drücken

Performance Reviews sind ein gutes „ai agent for Workday“-Beispiel, weil der Schmerz selten das Formular ist. Der Schmerz ist die Suche nach Evidenz: Ziele, Meilensteine, Peer‑Feedback, 1:1‑Notizen, Projektkontext – und dann die Jagd nach fehlenden Inputs.

Sprad nennt auf der Use‑Case‑Seite einen konkreten Richtwert: Manager gehen von „3 Stunden auf 20 Minuten pro Review“, wenn Atlas Entwürfe auf Basis verfügbarer Evidenz erstellt – während Manager die finale Verantwortung und die Edits behalten (siehe Use Case Performance Management). Das ist kein „schreib mir einen Absatz“, sondern ein Workflow‑Muster:

  1. Workday (oder Ihr Performance‑Modul) zeigt den Zyklus‑Status und wer fällig ist.
  2. Atlas zieht die relevanten Quellen, die in Ihrer Organisation tatsächlich zählen.
  3. Atlas erstellt strukturierte Review‑Drafts und markiert fehlende Inputs.
  4. Atlas nudgt in den Kanälen, in denen Manager reagieren – bis zur Abgabe.

Zwei Effekte sind für HR‑Leitung oft entscheidend: Konsistenz (gleiche Evidenzkategorien, gleiche Struktur) und weniger Recency Bias, weil Drafts stärker auf dokumentierten Inputs basieren. Menschen entscheiden weiter selbst – der Agent nimmt die Sucharbeit aus dem Prozess.

Use Case #2: Onboarding, getriggert durch Workday‑Events

Onboarding klingt simpel, bis Sie es wirklich mappen. Selbst in sauberen Workday‑Setups gibt es viele Schritte außerhalb von Workday: Equipment bestellen, Intro‑Termine planen, Zugänge freischalten, Policies teilen, 30‑60‑90‑Plan anlegen, Manager ausrichten, Ausnahmen sichtbar machen.

Sprad beschreibt auf der Onboarding‑Seite operative Effekte mit Zahlen: „95% Admin automatisiert“ sowie eine Reduktion von „12 Minuten pro Hire auf etwa 2“ für Routinearbeit, wenn Workflows orchestriert werden und nur Ausnahmen an Menschen gehen (siehe Use Case Onboarding Automation). Das ist genau der Sweet Spot eines ai agent for Workday: nicht nur eine Welcome‑Mail schreiben, sondern die Checkliste über Tools hinweg ausführen und nur dann stören, wenn etwas hakt.

Ein Workday‑Trigger kann dabei so aussehen:

  • Workday zeigt New Hire mit Startdatum, Manager, Standort und Rollenmerkmalen.
  • Atlas erstellt Day‑1‑Kalenderblock, Key‑Intros und eine wiederkehrende 1:1‑Cadence.
  • Atlas postet die passende Willkommensnachricht in Slack/Teams inklusive Links und Ownern.
  • Atlas eröffnet oder aktualisiert Downstream‑Tasks im IT-/Ticketing‑Flow (wenn integriert).
  • Atlas trackt Completion und schreibt Status zurück, damit Workday aligned bleibt.

Bei konstantem Hiring summieren sich diese Minuten schnell. Bei Hiring‑Spitzen entscheidet Automatisierung oft, ob die Employee Experience stabil bleibt oder chaotisch wird.

Use Case #3: Referrals skalieren – mit Rücksync ins System of Record

Viele Workday‑Kunden wissen, dass Referrals stark sind. Sie scheitern an der Operationalisierung: Teilnahme, saubere Übergabe, Status‑Updates, Motivation. Mitarbeitende loggen sich nicht ständig in HR‑Systeme ein. Recruiter verlieren Zeit mit Admin, statt Pipeline zu bewegen.

Sprad betreibt ein Employee‑Referral‑System als eigenständige Säule, ausgelegt auf mehrere Kanäle (inklusive Messaging) und Sync mit bestehenden HR‑Systemen, damit Referrals nicht in einer Spreadsheet‑Nebenwelt landen (siehe Employee Referral). Als konkretes Beispiel nennt Sprad in einer Logistics‑Story 46 Einstellungen in 12 Monaten über Referrals nach dem Rollout (siehe Case Study Logistics).

In Kombination mit „ai agent for Workday“-Verhalten wird der Ablauf zuverlässiger:

  • Offene Rollen werden synchronisiert und für Mitarbeitende in ihren Kanälen aufbereitet.
  • Mitarbeitende referieren mit geringer Reibung, auch wenn sie selten im HRIS sind.
  • Recruiter bekommen strukturierte, trackbare Submissions statt lose Intros.
  • Status‑Updates können automatisch zurückfließen – Referrer bleiben motiviert.

Der größte Gewinn ist oft kulturell: Referrals sind dann keine Quartalskampagne mehr, sondern ein täglicher, leichter Prozess.

Warum ein integration-first AI agent for Workday oft besser passt als „noch ein HR‑Tool“

Workday zu ersetzen ist eine mehrjährige Wette. Ein zusätzliches, schweres Suite‑Tool erzeugt ein Adoption‑Problem: neue Logins, Datengleichlauf, doppelte Workflows. Ein Agent als Integrationsschicht verfolgt einen anderen Ansatz: Sie lassen Workday als System of Record stehen – und ergänzen eine dünne Ausführungs- und Intelligenzschicht, die Work über Systemgrenzen hinweg schließt.

  • Sie verbinden Tools, in denen Arbeit passiert (Kalender, Chat, E‑Mail, Dokumente).
  • Sie machen Cross‑Tool‑Schritte zu Routinen mit klaren Triggern und Ownern.
  • Sie reduzieren Admin, ohne jedem Manager eine neue UI aufzuzwingen.

Hier wird „ai agent for Workday“ vom Buzzword zur Betriebslogik: Sie kaufen KI nicht, um E‑Mails schöner zu formulieren. Sie nutzen KI, damit Ihr HR‑Stack sich wie ein System verhält.

Kommerzielles Modell: Setup‑Projekt, danach nutzungsbasierte KI‑Laufzeit (statt per Seat)

Viele HR‑Leitungen meiden Automatisierungsprojekte, weil Pricing und Skalierung nicht zusammenpassen. Per‑Seat‑Modelle machen jeden Manager‑Rollout zur Budgetdebatte. Und wenn Engineering‑Kapazität nötig ist, wird jeder neue Workflow zur Backlog‑Diskussion.

Sprad beschreibt für Atlas ein anderes Modell: ein einmaliges Setup‑Projekt (oft wenige Wochen) und danach laufende AI‑API‑Runtime‑Kosten statt klassischer Per‑Seat‑Lizenzierung (siehe Einordnung bei Automate). Praktisch heißt das: Wenn eine Routine 300 Manager entlastet, soll Ihr Preis nicht 300‑fach springen. Welche Kosten real entstehen, hängt von Workflows und Modellen ab – die Kernfrage bleibt, ob eingesparte Stunden und kürzere Cycle Times die Runtime übertreffen.

Governance in DACH: DSGVO, Betriebsrat, sichere Automationsgrenzen

In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird aus „Können wir automatisieren?“ schnell „Können wir so automatisieren, dass Legal und Betriebsrat mitgehen?“ Das ist ein guter Filter. Er zwingt zu Klarheit: Welche Daten werden genutzt? Wofür? Wer sieht was? Wie wird protokolliert?

Rechtlich bindende Bewertungen müssen Ihre internen Stellen liefern. Für die Orientierung helfen aber zwei Referenzen: die DSGVO im Originaltext (EUR‑Lex) und die Rolle des Betriebsrats im BetrVG (Gesetze im Internet).

Aus einer DACH‑Praxisperspektive wollen viele Organisationen diese Punkte früh abdecken:

  • Datenminimierung: nur ingestieren, was der Workflow braucht – nicht „alles, weil KI“.
  • Zweckbindung: pro Routine klar definieren, wofür sie läuft (Onboarding, Reviews, Helpdesk).
  • Rollen & Rechte: Manager sehen Manager‑Daten, HR sieht HR‑Daten, Mitarbeitende ihre Sicht.
  • Human‑in‑the‑Loop: Admin automatisieren, sensible Aktionen freigabepflichtig halten.
  • Auditability: Trigger, Aktionen und Outputs loggen, damit Entscheidungen nachvollziehbar bleiben.
  • Betriebsratsfähigkeit: Dokumentation, dass Routinen Prozessdisziplin unterstützen – nicht Überwachung.

Ein häufiger Fehler ist, intern „KI“ zu verkaufen. Besser funktioniert ein Operations‑Ansatz: 2–3 konkrete Workflows definieren, Guardrails festlegen, kontrolliert pilotieren, Datenflüsse dokumentieren. Das schafft Vertrauen – und reduziert Reibung beim Rollout.

Implementierungsplan: wie die ersten 30 Tage aussehen können

Die meisten Teams brauchen keine große Transformation. Sie brauchen einen Workflow, der aufhört weh zu tun. Dann den nächsten. Ein ai agent for Workday wird gut handhabbar, wenn Sie ihn wie ein Ops‑Projekt scopen, nicht wie einen Plattform‑Neuaufbau.

  1. Woche 1: 1–2 Workflows auswählen, deren Schmerz messbar ist (Onboarding, Review‑Chasing, Manager‑Briefings).
  2. Woche 1–2: Workday plus minimale Tool‑Set anbinden, das diese Workflows brauchen.
  3. Woche 2–3: Trigger, Outputs, Freigaben und Write‑back‑Punkte definieren.
  4. Woche 3–4: Pilot in einem Bereich; Logs, Qualität und Exceptions reviewen.
  5. Monatsende: auf nächste Gruppe erweitern und die nächste Routine hinzufügen.

Wenn Sie angrenzende People‑Prozesse gleich mitdenken wollen (Skills, Entwicklung, interne Mobilität), hilft Sprads Überblick zu Talent Management, um Workflows über Recruiting hinaus konsistent zu planen.

FAQ: AI agent for Workday

Ist Atlas eine native Workday‑Funktion?

Nein. Atlas ist ein Drittanbieter‑Modul von Sprad, das mit Workday und weiteren Tools integriert wird. Workday bleibt System of Record; Atlas koordiniert und führt Workflows über Systeme hinweg aus.

Was unterscheidet einen „ai agent for Workday“ von einem Workday‑Chatbot?

Ein Chatbot beantwortet Fragen. Ein Agent führt mehrstufige Arbeit aus: terminieren, nudgen, Entwürfe erstellen, Records updaten, Übergaben koordinieren – über Tools hinweg. Der Ausführungs‑Loop (Trigger → Aktion → Write‑back) ist dort, wo Zeitgewinne entstehen.

Kann Atlas in Workday zurückschreiben?

Das hängt von Ihrem Integrationsumfang und den Berechtigungen ab, die Ihr Workday‑Team freigibt. Das Zielmuster ist bidirektional: Atlas liest Status und schreibt Outcomes zurück, damit Workday konsistent bleibt.

Welche HR‑Prozesse liefern oft den schnellsten ROI?

Schnelle Gewinne entstehen meist dort, wo ständig Cross‑Tool‑Koordination anfällt: Onboarding, Performance‑Zyklen, Recruiting‑Terminierung, Manager‑Briefings. Sprad veröffentlicht Benchmarks für Onboarding und Performance‑Drafts auf den jeweiligen Use‑Case‑Seiten.

Wie passt das zu DSGVO und Betriebsrat?

Sie definieren Daten- und Zweckgrenzen pro Workflow, setzen rollenbasierten Zugriff durch, protokollieren Aktionen und halten Menschen bei sensiblen Schritten im Loop. Für eine belastbare Einordnung sollten interne Stakeholder (Legal, IT, HR, Betriebsrat) früh eingebunden werden.

Welche Seiten sind für die Bewertung eines AI agent for Workday am hilfreichsten?

Wenn Sie „ai agent for Workday“ ernsthaft evaluieren, prüfen Sie drei Dinge sehr konkret: Integrationsabdeckung (welche Tools, wie tief, bidirektional?), Workflow‑Bibliothek plus Custom‑Design (wie schnell kommen Routinen live?), sowie Governance (Berechtigungen, Freigaben, Logs, Write‑backs).

Für Sprad als Referenzpunkt sind in der Regel diese Einstiege am aussagekräftigsten: der Überblick zu Atlas im Workspace, die Breite der Integrationen und die Delivery‑Logik über Automate. So lässt sich am schnellsten mappen, welche Workday‑Events bei Ihnen welche Routinen auslösen sollten – und welche manuellen Schritte Sie zuerst aus dem Prozess bekommen.

Jürgen Ulbrich

CEO & Co-Founder of Sprad

Jürgen Ulbrich has more than a decade of experience in developing and leading high-performing teams and companies. As an expert in employee referral programs as well as feedback and performance processes, Jürgen has helped over 100 organizations optimize their talent acquisition and development strategies.

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